Klarinettistin Sabine Grofmeier

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Klarinettistin Sabine Grofmeier

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Musik, Schauspiel und Gaumenfreuden

Musik, Schauspiel und Gaumenfreuden
Das Thema des Abends lautete: "Aufklärung". Geladen hatte der Förderverein für Schloß (Borbeck), Arena und Park. Die Schirmherrschaft oblag dem Borbecker Bürger- und Verkehrsverein. Bereits zum siebten Mal wurde ein solcher Abend celebriert.

Ja, celebriert ist genau das richtige Wort, wenngleich man eingestehen muß, das einem zur Beschreibung des Erlebten die Superlative fehlen. Man hatte keine Mühen gescheut. ...

Der Festsaal des Schloßes war atemberaubend und elegant geschmückt. Franz-Josef Gründges begrüßte die Gäste höchstpersönlich und geleitete sie zu ihren Tischen. Nach der Begrüßung durch Herrn Gründges, spielte das erfolgreiche und hochtalentierte Duo "Les femmes fantastiques" (Emanuela Simeonova & Sabine Grofmeier) das Duett für Violoncello und Klarinette von L. van Beethoven. Der Roman "Candide" von Francois-Marie Arouet, besser bekannt als Voltaire, wurde von der phantastischen Schauspielerin Jutta Seifert vorgetragen. Dabei schlüpfte die begabte Mimin immer wieder in andere Charaktere und Dialekte, sodass ein Ensemble völlig überflüssig war, ja sogar gestört hätte. Nach dem ersten Teil der Geschichte des naiven Westfalen, der sich auf die Suche nach seiner geliebten Kunigunde und der "best möglichen aller Welten" begibt, wurde das Entree, die Suppe, serviert. Anschließend hörte man "Libertango" und "Oblivion" von A. Piazzolla. Der Hauptgang wurde nach dem dramatischen zweiten Teil von "Candide" eingenommen. Vor dem dritten Teil kamen die Gäste des Abends inden Genuß von "Summertime" (Gershwin) und des ebenso berauschenden wie erstklassigen Vortrags eines "Hummelfluges" (Rimsky-Korsakoff). Das Diner wurde beschlossen mit El Dorado-Pfläumchen und einem Parfait von Armagnac-Pflaumen. Zum musikalischen Dessert gab es das romantische Stück "Moon River" und ein wenig Jazz mit "Take Five". Kaum war der letzte Ton verklungen, da brach lauter Jubel aus. Standing Ovations forderten eine weitere Zugabe. Noch einmal gab das brilliante Duo, sehr zur Freude der Anwesenden, den "Hummelflug" zum Besten. Und so ging der Abend zu Ende, von dem man sagen kann, dass man sich vier Stunden lang (oder kurz) in der "bestmöglichen aller Welten" befand.


(Kurin NRW)
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