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Klarinettistin Sabine Grofmeier
Expressives aus dem Nichts – Musikalische Köstlichkeiten
Mit Höhepunkten wie Gershwins "Summertime" genossen die Zuhörer samt Veranstalter Christoph Willer einen gelungenen Auftakt der diesjährigen Matineekonzerte im Klingenmuseum. ...
In gut eineinhalb Stunden servierten Klarinettistin Sabine Grofmeier und Emanuela Simeonova am Violoncello einen Querschnitt durch ihr Repertoire. Mit besonderem Akzent auf den künstlerisch gestalteten Klängen aus Zwischenwelten überzeugten die beiden Instrumentalistinnen durch ihre expressiven Interpretationen.
Grofmeier überraschte gleich zu Beginn (Beethoven) mit dominantem, hohen Spiel.
Von hier aus gestalteten beide Musikerinnen einen musikalisch äußerst harmonischen Paarlauf. Es blieb jedoch genug Platz für fulminante Solo-Auftritte. Umjubelt war etwa Simeonovas dramaturgisch geschickt gelöste Fantasia für Violoncello von Peter Hristoskov – dargeboten als furioses Feuerwerk an Spielfreude.
Mit Messiaen und Piazzolla waren schließlich schwer Verdauliches und leicht Genießbares gereicht, um das musikalische Mahl zu einem kunstvollen Festessen werden zu lassen.
